Leichtathletik
Äthiopier Guye Adola gewinnt Berlin-Marathon - Äthiopierin Tigst Assefa schnellste Läuferin

Der Äthiopier Guye Adola hat den Marathon in Berlin gewonnen. Er kam mit 2:02:50 Stunden ins Ziel und stellte damit seine persönliche Bestzeit auf. Schnellste Läuferin wurde die Äthiopierin Tigst Assefa, ihren angestrebten Weltrekord verpasste sie mit 2:11:04 Stunden aber um mehr als eine Minute.

    Siegerehrung beim Marathon in Berlin: Man sieht Guye Adola von der Seite- Er trägt einen Lorbeerkranz auf dem Kopf, lächelt und hebt den Zeigefinger der rechten Hand.
    Guye Adola bei der Siegerehrung. (dpa / Andreas Gora)
    Zweiter bei den Männern wurde Dida Diriba, ebenfalls aus Äthiopien, auf Platz drei schaffte es Gerald Geay aus Tansania. Bester deutscher Läufer wurde Haftom Welday. Der Hamburger verpasste in 2:08:25 Stunden seine persönliche Bestzeit nur knapp.
    Bei den Frauen kamen die Äthiopierinnen Bedatu Hirpa und Dera Dida als Zweite und Dritte ins Ziel. Schnellste deutsche Frau wurde Anna Langerwisch. Sie stellte in 2:27:31 Stunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Favoritin Esther Pfeiffer, die eigentlich einen neuen deutschen Rekord aufstellen wollte, musste schon nach rund 15 Kilometern aufgeben.
    Das Sportereignis in der Hauptstadt wurde von 1.800 Polizisten abgesichert. Nach dem islamistischen Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day stehen Großveranstaltungen besonders im Fokus der Sicherheitsbehörden.
    Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.