
Der Spitzenkandidat der Partei, Holm, sagte in Stralsund zum Auftakt des Wahlkampfs, das sei die große Aufgabe. Dafür müsse man aber wahrscheinlich rund 43 Prozent erreichen. Da müsse man noch etwas arbeiten. Holm stellte für den Fall einer Regierungsübernahme erneut eine restriktivere Migrationspolitik und die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrages in Aussicht.
In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September ein neues Parlament gewählt, zwei Wochen nach der Abstimmung in Sachsen-Anhalt. Die AfD lag in Mecklenburg-Vorpommern in den Umfragen zuletzt zwar vor den anderen Parteien, aber deutlich unterhalb von Holms Zielmarke. Infratest dimap sah die AfD im Juli bei 36 Prozent. Die SPD, die derzeit mit der Linken regiert, folgt mit einigen Punkten Abstand auf Platz zwei. SPD, Linke und CDU schließen eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. Die SPD-Spitzenkandidatin, Ministerpräsidentin Schwesig, spricht von einer Richtungswahl. Sie hat die AfD wiederholt als "gefährliche und unsoziale Partei" bezeichnet, die Verachtung und Angst fördere und Verfassungsgegner in Spitzenpositionen dulde.
Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
