Bei ihrem Treffen in Würzburg einigten sie sich darauf, dass beim Düngen künftig regionale Vorgaben gelten sollen. Wegfallen sollen außerdem die sogenannten Roten Gebiete. In diesen Zonen mit hoher Nitratbelastung durfte bisher nur eingeschränkt gedüngt werden. Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin, Gorißen, erklärte, das neue Düngerecht berücksichtige die unterschiedlichen Bedingungen vor Ort und werde dadurch für Landwirte praxistauglicher. Wasserversorger und Naturschutzverbände befürchten dagegen eine Aufweichung des Gewässerschutzes und mehr Bürokratie.
Die Neugestaltung der Düngeregeln war durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nötig geworden. Geklagt hatte unter anderem der bayerische Bauernverband.
Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
