Hamburger Hafen
Bericht: Bundesregierung will chinesische Übernahme von Logistikunternehmen Zippel stoppen

Die Bundesregierung will laut einem Medienbericht den Verkauf eines Hamburger Logistikunternehmens an den chinesischen Staatskonzern Cosco verhindern.

    Ein Containerschiff des chinesischen Staatskonzerns Cosco fährt mit voller Ladung elbaufwärts in den Containerhafen in Hamburg.
    Cosco will Hamburger Logistikunternehmen Zippel kaufen. (IMAGO / Winfried Rothermel)
    Das "Handelsblatt" zitiert aus vertraulichen Unterlagen, in denen auf erhebliche Sicherheitsbedenken verwiesen werde. Es bestehe die Gefahr strategischer Abhängigkeiten, die bei politischen Verwerfungen als Druckmittel genutzt werden könnten. Laut Bericht erwarten Insider daher ein Verbot der Übernahme. Cosco möchte 80 Prozent der Anteile am Logistikunternehmen Zippel kaufen, das am Hamburger Hafen tätig ist.
    Der chinesische Konzern hatte 2023 einen Minderheitsanteil von 24,99 Prozent am Containerterminal Tellerort in der Hansestadt übernommen. Bereits damals gab es Vorbehalte wegen des wachsenden Einflusses von China auf wichtige Infrastruktur. Der Bund hatte damals nur die Minderheitsbeteiligung genehmigt. - China ist einer der größten Handelspartner Deutschlands und des Hamburger Hafens.
    Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.