
Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Vorausgegangen war eine Sitzung mit dem Regierenden Bürgermeister Wegner, Sportsenatorin Spranger und Berlins Olympia-Beauftragtem Niroomand. Die Hauptstadt gilt vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes am Samstag hinter München und Köln-Rhein-Ruhr nur noch als Außenseiter für die deutsche Kandidatur. In einem am Dienstag veröffentlichten Prüfbericht der DOSB-Evaluierungskommission schnitt die Hauptstadt mit ihrem Konzept deutlich schlechter ab als ihre beiden Mitbewerber.
Zudem wurde bei der Abgeordnetenhauswahl der schwarz-rote Senat, der die Pläne vorangetrieben hatte, abgewählt. Wahlsiegerin Eralp von den Linken ist Olympia-Gegnerin und hatte bereits den Bewerbungsprozess samt Kosten kritisiert. Die Metropole wollte sich mit dem Konzept "Berlin+" gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.
Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
