
Der SPD-Politiker sagte im Deutschlandfunk, es helfe ja nichts, wenn sich die Parteispitze glaubhaft gegen Antisemitismus ausspreche, aber wesentliche Akteure in der Partei dem nicht folgten. Und genau diese Personen säßen jetzt in der Fraktion im Abgeordnetenhaus und man werde auf ihre Stimmen angewiesen sein, um Mehrheiten etwa für den Haushalt zu organisieren. Da sehe er nicht, wie das funktionieren solle.
Nach ihrem Wahlerfolg will die Linke am Donnerstag mit Grünen und SPD Gespräche führen. Wie Grünen-Fraktionschefin Jarasch und die SPD-Landesvorsitzende König mitteilten, soll es noch nicht um Sondierungen gehen, sondern ein "gemeinsames Vorgespräch" sein. Dabei sollen vor allem die Antisemitismus-Vorwürfe gegen Teile der Berliner Linken Thema sein.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
