
Als Beispiel nannte sie etwa den Versuch, in IT-Systeme einzudringen, um Daten zu verschlüsseln und Lösegeld zu erpressen. Hinzu kämen politische Spionage und Sabotage in einer geopolitisch aufgeladenen Lage.
Zum aktuellen Angriff auf die Berliner Landesverwaltung äußerte sich Plattner zurückhaltend. Ob es sich um einen politisch motivierten Angriff handele, ließ sie offen: das Ermittlungsverfahren laufe. Die Sicherheit der Senatsverwaltung liege bei den Ländern; der Bund habe keine direkte Zuständigkeit, helfe aber über eine Kooperationsvereinbarung mit.
Mit Blick auf die Cybersicherheit der Wahlen in Berlin, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz zeigte sich Plattner insgesamt zuversichtlich. Wahlen stünden immer wieder unter Beschuss; das habe man aber bisher im Griff.
Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
