Vereinte Nationen
Bundesregierung legt Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Energien vor

Bundesumweltminister Schneider hat bei den Vereinten Nationen einen Fahrplan für den Ausstieg Deutschlands aus fossilen Energien vorgelegt.

    Blick über die Schaufelradbagger im Braunkohle-Tagebau Garzweiler mit Blick auf die RWE Braunkohle-Kraftwerke von Frimmersdorf und Neurath im Hintergrund
    Im vorgelegten Fahrplan sind bekannte Maßnahmen enthalten, mit denen Deutschland bis 2045 klimaneutral werden will. (picture alliance / Rolf Kosecki / Rolf Kosecki)
    Man wolle damit weltweit mehr Dynamik erzeugen, sagte Schneider am Rande der UNO-Generalversammlung in New York. Das Verfahren geht auf Beschlüsse der Weltklimakonferenzen zurück. Staaten sind demnach angehalten, ihre Maßnahmen zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas in einer sogenannten "Roadmap" darzulegen. Deutschland ist nach Frankreich und den Niederlanden das dritte Land, das dem nachkommt.
    Im Fahrplan enthalten sind bekannte Maßnahmen, mit denen Deutschland bis 2045 klimaneutral werden will. Dazu gehört der Umstieg auf erneuerbare Energien, die sogenannte Wärmewende oder mehr E-Mobilität. Der Plan wurde am Vormittag vom Bundeskabinett gebilligt.
    Umweltverbände begrüßten den Schritt. Gleichwohl stehe die derzeitige Bundespolitik einer Abkehr von fossilen Energien entgegen, hieß es etwa vom WWF.
    Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.