
Man wolle damit weltweit mehr Dynamik erzeugen, sagte Schneider am Rande der UNO-Generalversammlung in New York. Das Verfahren geht auf Beschlüsse der Weltklimakonferenzen zurück. Staaten sind demnach angehalten, ihre Maßnahmen zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas in einer sogenannten "Roadmap" darzulegen. Deutschland ist nach Frankreich und den Niederlanden das dritte Land, das dem nachkommt.
Im Fahrplan enthalten sind bekannte Maßnahmen, mit denen Deutschland bis 2045 klimaneutral werden will. Dazu gehört der Umstieg auf erneuerbare Energien, die sogenannte Wärmewende oder mehr E-Mobilität. Der Plan wurde am Vormittag vom Bundeskabinett gebilligt.
Umweltverbände begrüßten den Schritt. Gleichwohl stehe die derzeitige Bundespolitik einer Abkehr von fossilen Energien entgegen, hieß es etwa vom WWF.
Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
