Bildung
Bundesschülerkonferenz fordert mehr Geld und kündigt Proteste im November an

Angesichts der Bildungsproteste in mehreren europäischen Ländern fordert die Bundesschülerkonferenz, die Sorgen der jungen Menschen ernst zu nehmen. Generalsekretärin Kirchhoff sagte im Deutschlandfunk, es brauche eine Politik, die die Ohren aufmache. Junge Menschen seien frustriert und teilweise resigniert.

    Rückansicht einer Schulklasse im Unterrichtsraum. An der Tafel steht der Lehrer.
    Die Sorgen der jungen Menschen ernst nehmen: Das verlangt die Bundesschülerkonferenz. (Getty Images / skynesher)
    Die Bundesschülerkonferenz fordere mehr Geld für das Schulsystem . Wenn Deutschland schon Schulden auf dem Rücken der Jugend aufnehme, solle sie auch etwas davon haben.
    Mit Blick auf die Proteste in Frankreich sagte Kirchhoff, sie machten auch deutschen Schülern Mut, für ihre Anliegen einzustehen. Von den Protestaufrufen in Deutschland für den 31. Oktober unter dem Namen "Gen Z regelt" distanzierte sie sich jedoch. Die Organisation sei zu undurchsichtig. Die Bundesschülerkonferenz kündigte eigene Proteste im November an.
    Diese Nachricht wurde am 24.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.