Widerspruchsregelung
Bundestag berät heute über Organspende-Regeln

Vor dem Hintergrund zu geringer Organspenderzahlen berät der Bundestag heute über eine mögliche Gesetzesänderung.

    Ein Organspendeausweis wird in die Kamera gehalten
    Mit einem Organspendeausweis lässt sich der eigene Wille zur Organspende festhalten. Im Bundestag wird erneut über eine Widerspruchslösung beraten, nach der als potenzieller Spender gilt, wer nicht ausdrücklich widerspricht (picture alliance / Caro Kadatz)
    Eine fraktionsübergreifende Abgeordnetengruppe hat einen Entwurf für die sogenannte Widerspruchsregelung eingebracht. Mit dieser würden Erwachsene automatisch zu Spendern, sofern sie zu Lebzeiten nicht aktiv widersprechen. Bislang muss für eine Organspende eine eindeutige Zustimmung vorliegen. Ein Antrag einer weiteren Abgeordnetengruppe lehnt die Widerspruchsregelung ab. Sie schlägt stattdessen Maßnahmen für eine bessere Aufklärung vor.
    Ein erster Anlauf für eine Widerspruchsregelung war 2020 im Bundestag gescheitert.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.