
Das Portal "ZDFheute" schreibt, der Bundesvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft habe einen entsprechenden Appell beschlossen. Darin heißt es demnach, zu viele gesellschaftliche Gruppen kämen in der Union kaum noch vor, und zu viele Menschen erlebten sie nicht mehr als politische Heimat. Zitat: "Eine Volkspartei, die nur noch mit sich selbst spricht, hört auf, Volkspartei zu sein".
Konkret gefordert wird dem Bericht zufolge, dass bei Kandidaturen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene gezielt alle Strömungen und Milieus beachtet werden sollen, die die CDU als Volkspartei ausmachten. Bei der Aufstellung von Kandidaten und Listen würden dann Beschäftigte aus Industrie, Handwerk, Pflege, Bildung und Mittelstand gleichermaßen berücksichtigt, so die CDA.
Der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, sagte dem Podcast Ronzheimer, wenn die CDU nicht wesentlich besser werde, werde sie ein existenzielles Problem bekommen. Wörtlich sagte er, "Parteien, die sich nicht verändern, sterben. Ganz einfach."
In CDU und CSU wird seit Wochen über den künftigen politischen Kurs diskutiert. Zuletzt hatte sich die Unionsfraktion hinter Bundeskanzler Merz gestellt, der grundsätzlich am angestoßenen Reformkurs festhalten will.
Diese Nachricht wurde am 27.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
