Kiesewetter sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", es sei der Eindruck eines deutschen Sonderwegs entstanden. Die deutsche Außenpolitik habe damit nichts erreicht außer - Zitat - "falschen Hoffnungen und Verwirrung".
Wadephul selbst erklärte im ARD-Fernsehen, er habe auch wegen des Drohnen-Vorfalls am Leipziger Flughafen mit Lawrow sprechen wollen. Lob erhielt der Außenminister aus den Reihen des Koalitionspartners SPD. Unter anderem betonte der Außenpolitiker Stegner, die Diplomatie dürfe nicht allein den USA überlassen werden. Rückendeckung erhält Wadephul auch von Bundestagsvizepräsident Nouripour. Der Grünen-Politiker sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", das Treffen habe gezeigt, dass Russland derzeit nicht an einer konstruktiven Verständigung interessiert sei.
Diese Nachricht wurde am 27.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
