Streit um Rentenreform
Dobrindt (CSU) glaubt an baldige Verständigung in der Koalition

Union und SPD wollen nach den Worten von Bundesinnenminister Dobrindt die strittigen Fragen bei der Rentenreform kurzfristig klären.

    Rentnerpaar mit Rolator und Einkaufswagen in einer Unterführung im Halbdunkeln
    Wie es für Rentnerinnen und Renter in Zukunft weitergeht, ist derzeit Gegenstand heftiger Debatten. (picture alliance / Jochen Eckel )
    Die Koalition habe sich vorgenommen, in den nächsten Tagen Lösungen für offene Fragen zu finden, sagte der CSU-Politiker im ZDF. Über den Vorschlag der Rentenkommission werde nicht gestritten, es werde vielmehr darüber geredet, wie er umgesetzt werden könne, so Dobrindt. Bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren wolle die Union zur ursprünglichen Idee zurückkehren. Diese habe darin bestanden, Menschen mit schwerer körperlicher Arbeit den Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren zu ermöglichen. Vor allem aus der SPD gab es zuletzt Widerstand gegen die geplante Streichung der sogenannten Rente mit 63.
    Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.