
Die monatelange Suche nach Käufern sei erfolglos geblieben, erklärte der Konzern. Die Standorte im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein, im hessischen Marburg und in Tübingen in Baden-Württemberg würden in den kommenden Jahren schließen. Betroffen seien rund 1.800 Beschäftigte, für die es unter anderem Abfindungen geben soll. Dass Biontech die drei Standorte nicht weiter betreiben will, war schon im Frühjahr bekannt geworden.
Biontech hatte gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer die erste Marktzulassung für einen Corona-Impfstoff bekommen und damit in der Pandemie Milliarden verdient. Die Forschung an Krebs-Medikamenten kostet den Konzern aber viel Geld. In den ersten sechs Monaten des Jahres entstand ein Minus von rund 1,3 Milliarden Euro.
Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
