
Die Forscher der New York University Langone Health nutzten als Datengrundlage die "Atherosclerosis Risk in Communities Studie", die seit mehr als 35 Jahren läuft. Der Gesundheitszustand der Teilnehmer wurde im Alter von 46 bis 70 Jahren erhoben und ihr Demenzstatus bis zum Jahr 2022 verfolgt, im Median über 26 Jahre. Darüber berichtet die Wissenschaftszeitschrift "Forschung und Wissen". Schon einer der drei Risikofaktoren verkürzte die demenzfreie Zeit messbar. Die Wissenschaftler machen dafür eine chronische Schädigung der Hirngefäße, Entzündungsprozesse im Nervengewebe und oxidativen Stress verantwortlich. Das erhöht das Risiko für Arteriosklerose, Schlaganfälle und die Eiweißablagerungen im Gehirn, die für Alzheimer typisch sind.
Die Autoren betonen, dass nur ein statistischer Zusammenhang belegt ist und kein Kausalbeweis. Zudem wurden die Risikofaktoren nur zu Beginn der Studie gemessen, spätere Veränderungen wie ein Rauchstopp flossen nicht ein.
Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
