
Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Der neue Marinehafen soll demnach Liegeplätze für sieben Fregatten, zehn Minensucher und zehn Schlepper bieten. Der bislang einzige Marinehafen an der Nordsee liegt in Wilhelmshaven, hinzu kommen drei Ostseestützpunkte. Die Entscheidung werde voraussichtlich am kommenden Montag verkündet, meldet die dpa.
Zudem soll Bremerhaven zur NATO-Drehscheibe ausgebaut werden. Darauf verständigten sich der Bund, die Bundeswehr und das Land Bremen nach monatelangen Verhandlungen. Der Bund investiert rund 1,35 Milliarden Euro in die zivile wie auch militärische Infrastruktur, der Bremer Senat beteiligt sich mit 200 Millionen Euro. Weiteres Geld kommt von Privatinvestoren.
Verteidigungsminister Pistorius betonte die Bedeutung des Standorts Bremerhaven für den Ernstfall. Der Ausbau soll bis 2031 abgeschlossen sein.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
