Südamerika
Opfer und Schäden nach heftigem Erdbeben in Kolumbien

Im Westen Kolumbiens werden nach einem schweren Erdbeben Opfer und Schäden gemeldet.

    Menschen, die evakuiert wurden, stehen nach einem Erdbeben in Medellin in Kolumbien auf der Straße.
    In Medellin und etlichen weiteren Städten Kolumbiens wurden Menschen evakuiert. (AFP / JAIME SALDARRIAGA)
    Nach Behördenangaben kamen mindestens 20 Menschen ums Leben, unter anderem in den Städten Manizales und Pereira. Berichten zufolge werden zudem etliche Menschen in eingestürzten Gebäuden vermisst. An mehreren Flughäfen wurde der Betrieb eingestellt. Kolumbiens Präsident de la Espriella berief einen Krisenstab ein.
    Laut der US-Erdbebenwarte hatte das Beben die Stärke 7,4. Das Epizentrum lag im Westen des Landes an der Pazifikküste. Agenturberichten zufolge waren die Erschütterungen im ganzen Land sowie in den Nachbarstaaten Venezuela, Ecuador und Panama zu spüren.
    Diese Nachricht wurde am 10.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.