Nachlass von Brigitte Bardot
Erinnerungsstücke der Schauspielerin erzielen bei Auktion fast eine Million Euro

In Paris sind persönliche Gegenstände der verstorbenen französischen Schauspielerin Brigitte Bardot für fast eine Million Euro versteigert worden. Der Erlös übertraf den ursprünglichen Schätzwert um ein Vielfaches.

    Brigitte Bardot: Vom Idol zur Ikone – ein Teil des Mythos kommt unter den Hammer. Es handelt sich um eine außergewöhnliche Versteigerung von Erinnerungsstücken aus dem Besitz von Brigitte Bardot.
    Versteigerung von Erinnerungsstücken aus dem Besitz von Brigitte Bardot (picture alliance / abaca / Urman Lionel)
    Insgesamt wurden 285 Gegenstände versteigert, darunter Strohhüte, Sonnenbrillen und Nachthemden der Künstlerin. Rund 3.000 Menschen aus Frankreich und anderen Ländern hatten sich als Bieter registriert. Das Auktionshaus Millon ging von einem Gesamtwert von etwa 50.000 Euro aus. Sein Chef, Alexandre Millon, erklärte nach der Auktion, Bardot habe sich erneut als "bemerkenswerte Alchemistin" erwiesen. Der Erlös geht an Bardots Tierschutz-Stiftung sowie ihren Sohn Nicolas-Jacques Charrier.
    Brigitte Bardot war im Dezember vergangenen Jahres im Alter von 91 Jahren gestorben. Sie wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren mit Filmen wie "Und immer lockt das Weib" international bekannt. Bis Anfang der 1970er-Jahre wirkte sie in rund 50 Filmen mit. 1973 beendete Bardot ihre Schauspielkarriere und widmete sich dem Tierschutz. Politisch vertrat sie später rechtspopulistische Positionen und wurde mehrfach wegen rassistischer Äußerungen zu Geldstrafen verurteilt.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.