
Die Strafmaßnahmen gegen rund 3.000 Personen und Unternehmen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine enden heute Nacht, wenn sie nicht einstimmig verlängert werden. Hintergrund ist ein Vorschlag zur Aufhebung von Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen, der unter anderem von Frankreich unterstützt wird. Medienberichten zufolge will die Regierung in Paris dadurch die Freilassung von mehreren in Aserbaidschan festgehaltenen französischen Staatsbürgern erwirken.
Lettland lehnt den Vorstoß kategorisch ab. In Brüssel sollen am Vormittag erneut die Botschafter der Mitgliedstaaten zusammenkommen, um eine Lösung zu finden.
Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
