Betrugsverdacht
Europaweite Großrazzia wegen gefälschter Handys

Ermittler sind europaweit gegen ein Firmennetzwerk vorgegangen, das massenhaft gefälschte Handys verkauft haben soll.

    Nordrhein-Westfalen, Krefeld: Beamte des Zolls durchsuchen eine Lagerhalle in Krefeld.
    Wegen des Verdachts auf millionenfachen Betrug mit online verkauften Handys läuft eine europaweit angelegte Großrazzia mit rund 160 Durchsuchungen in 19 Ländern, darunter Deutschland. (Christoph Reichwein / dpa)
    Im Rahmen der Großrazzia wurden 160 Objekte in 19 Ländern durchsucht. WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung berichten, Zentrum sei Nordrhein-Westfalen gewesen. Sieben Menschen seien bereits am Wochenende festgenommen worden. Die Betrüger sollen minderwertige Smartphones im Internet als Neuware angeboten haben. Die Handys waren demnach aus gebrauchten Teilen zusammengesetzt. Der Schaden beläuft sich laut Europäischer Staatsanwaltschaft in Luxemburg auf rund 300 Millionen. Außerdem sollen die Betrüger Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.
    Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.