Fußball-Weltverband
FIFA stärkt Infantino den Rücken - und wirft Gegnern Desinformation vor

Der Fußball-Weltverband FIFA stärkt Präsident Gianni Infantino den Rücken und wirft dessen Kritikern zum Teil Desinformation vor. In einem Online-Posting schrieb der Verband, es werde immer deutlicher, dass es gezielte und anhaltende Bemühungen einiger Akteure gebe, die FIFA und ihren Präsidenten zu untergraben.

     FIFA-Präsident Gianni Infantino sitzt bei der WM in den USA im Stadion und klatscht in die Hände. Er schaut nach oben.
    Gianni Infantino (Archivbild). (Eric Gay / AP / dpa / Eric Gay)
    Der Fußball-Weltverband sprach von Unterstellungen und Fehlinformationen. Von wem genau diese stammen sollen, erwähnte die FIFA jedoch nicht. Verbandspräsident Infantino war mit dem Plan gescheitert, WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen. Unter anderem der europäische Fußballverband UEFA entzog ihm in dem Zusammenhang die Unterstützung. Der norwegische Fußballverband rief Infantino am Freitag zum sofortigen Rückzug auf.
    Zuletzt wurde außerdem gegen den FIFA-Präsidenten ein neuer Vorwurf öffentlich. Die britische Tageszeitung "Telegraph" berichtete, Infantino habe in seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär für eine hohe Geldzahlung an eine enge Mitarbeiterin gesorgt.
    Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.