Stubb und Støre
Finnlands Präsident und Norwegens Premier sprechen mit Putin über Ukraine-Krieg

Der ​finnische Präsident Stubb und der norwegische Ministerpräsident Støre haben mit dem russischen Präsidenten Putin über den Krieg in der Ukraine gesprochen. Die Diskussion sei offen und inhaltlich fundiert gewesen, teilte Stubb mit.

    Jonas Gahr Stoere Ministerpräsident Norwegens, und Alexander Stubb, Präsident Finnlands, in Oslo.
    Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und der ​finnische Präsident Alexander Stubb (Archivbild). (IMAGO / Poolfoto)
    In einer Erklärung der beiden Politiker hieß es, Zweck des Telefonats mit Putin sei es gewesen, über den Krieg und die diplomatischen Bemühungen zu dessen Beendigung zu sprechen sowie über die Förderung von Frieden und Stabilität in Europa. Kremlsprecher Peskow bestätigte das Gespräch. Nach Angaben der russischen Regierung kritisierte Putin in dem Telefonat die EU- und NATO-Staaten. Ihre "konfrontative" Politik ziehe den Ukraine-Krieg in die Länge, sagte der russische Präsident demnach. Aus Kiew hieß es, der ukrainische Präsident Selenskyj habe nach dem Telefonat der beiden Politiker mit Putin seinerseits mit Stubb und Støre gesprochen.
    Der finnische Präsident und der norwegische Regierungschef hatten vorige Woche Selenskyj und US-Vermittler Witkoff in Oslo getroffen. Witkoff führte danach Gespräche in Russland. Der Kreml erklärte anschließend, man sei bereit, die von den USA vermittelten Gespräche mit der Ukraine im November wieder aufzunehmen.
    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.