Wirtschaftswachstum
Forschungsinstitute heben Prognose an

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr angehoben.

    Arbeiter einer Tiefbaufirma arbeiten mit Schaufeln auf einer Baustelle. Im Hintergrund steht ein Mini-Bagger.
    Wirtschaftsforschungsinstitute heben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr. (picture alliance / dpa / Frank Hammerschmidt)
    Sie erwarten nach eigenen Angaben jetzt eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent. Im Frühjahr lag die Prognose noch bei 0,6 Prozent. Für das kommende Jahr rechnen die Institute mit einem Plus von 1,1 Prozent. Zur Begründung hieß es, vor allem die Exporte und die Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe hätten überraschend stark zugelegt.
    Die Wirtschaftsforscher mahnten, die Erholung bleibe schwach. Der Aufschwung stehe auf einem schmalen Fundament. Der Reformkurs müsse umgesetzt werden. Der stellvertretende Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle sagte, es führe kein Weg an harten Entscheidungen vorbei.
    Auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September trotz hoher Energiepreise verbessert. So stieg das Ifo-Geschäftsklima um 1,1 Punkte auf 89,9 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut mitteilte. Es ist der höchste Stand seit Mai 2023.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.