
Man habe im Sondierungspapierdie Bekämpfung von Antisemitismus und organisierter Kriminalität festgehalten,
sagte Dröge im Deutschlandfunk
. Klar sei nun jedoch auch, dass die Berliner Linke entschieden danach handeln müsse.
Dröge kritisierte die Aufnahme der Linken-Politikerin Emde in die Fraktion. Diese habe sich wiederholt problematisch geäußert. Die Berliner Linken-Fraktionsvorsitzende Eralp müsse sich fragen lassen, inwieweit sie ihre Partei im Griff habe. Aufgabe der Grünen in Koalitionsverhandlungen müsse sein, Druck auf die Berliner Linke auszuüben, das Antisemitismusproblem von Teilen ihrer Partei zu lösen, meinte Dröge.
Grüne und SPD entscheiden über Koalitionsverhandlungen
Die Grünen in Berlin entscheiden heute ebenso wie die SPD darüber, ob sie Koalitionsverhandlungen mit der Linken aufnehmen. Grundlage ist ein Sondierungspapier, das unter anderem eine Vergesellschaftung von großen Immobilienkonzernen, eine Stärkung des ÖPNV sowie ein Neubauprogramm für 100.000 Wohnungen vorsieht.
Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.








