
Aus ihrer Sicht sei es nicht ausreichend, dass er vorübergehend nicht an den Sitzungen des Innenausschusses teilnehmen wolle, sagte Mihalic. Ein Ausschluss Koçaks aus der Linksfraktion sei das Mindeste. Dass jemand wie er im Innenausschuss Zugang zu sensiblen Informationen habe, sehe sie schon länger kritisch.
Koçak, der als Direktkandidat seiner Partei in Berlin-Neukölln in den Bundestag eingezogen war, hatte angekündigt, sich vorerst aus der Öffentlichkeit und aus dem Innenausschuss zurückzuziehen. Er war wegen Kontakten ins Milieu der Clan-Kriminalität kritisiert worden. Kritik gab es auch, weil er auf einem Foto von der Linken-Wahlparty am Sonntag neben einem Aktivisten zu sehen ist, der für seine israelfeindlichen Positionen bekannt ist.
Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
