Spekulationen um neue Partei
Habeck dementiert Pläne mit Wissing

Der frühere Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Habeck hat Spekulationen über die Gründung einer neuen Partei zurückgewiesen. "Da ist nichts dran", sagte der Grünen-Politiker in der ARD-Sendung "Caren Miosga". Zuvor waren Gerüchte aufgekommen, Habeck könne gemeinsam mit dem parteilosen ehemaligen Bundesverkehrsminister Wissing eine neue politische Kraft ins Leben rufen.

    Zu sehen ist der Grünen-Politiker Robert Habeck. Er spricht bei einer Veranstaltung in Berlin.
    Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), ehemaliger Vizekanzler (Archivbild). (Christoph Soeder / dpa / Christoph Soeder)
    Habeck erklärte, er habe die Spekulationen bereits vielfach gehört und zahlreiche Nachfragen dazu erhalten. Die Vorstellung einer solchen Parteigründung bezeichnete er als "Unsinn". Eine Rückkehr in die aktive Politik könne er sich derzeit ebenfalls nicht vorstellen. Zugleich bekannte sich der 57-Jährige klar zu den Grünen. Auf die Frage, ob er seiner Partei treu bleibe, antwortete er: "Ja."
    In den kommenden Monaten will sich Habeck vor allem seinem neuen Buch "Arctic Meltdown: Die Neuvermessung der Welt" widmen, das in dieser Woche erscheint. Darin setzt er sich mit den geopolitischen Interessen der Weltmächte in der Arktis auseinander.
    Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.