
Der CDU-Politiker hatte dafür plädiert, dass auch AfD-Kandidaten Vorsitze von Bundestagsausschüssen übernehmen können. Die Partei sei gewählt, und so sollte man mit ihr umgehen, sagte Rhein dem Magazin "Stern".
Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion, dos Santos-Wintz, wies den Vorschlag zurück. Es gebe keinen Anspruch auf einen Ausschussvorsitz, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Die Ausschussmitglieder wählten ihre Vorsitzenden selbst. Im Deutschen Bundestag hätten sich Abgeordnete der AfD mit ihrem Angebot offensichtlich nicht durchsetzen können. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Fiedler, argumentierte ähnlich. Die bislang von der AfD vorgeschlagenen Kandidaten hätten nicht die nötige Mehrheit erhalten. Der Grund dafür liege bei den Kandidaten und nicht bei den Mitgliedern der Ausschüsse.
Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







