
Sie sagte dem Portal Politico, die Äußerungen von Bundeskanzler Merz zur Ungleichbehandlung von Privat- und Kassenpatienten seien nicht als Vorstoß für einen Umbau des Krankenversicherungssystems zu verstehen. Gemeint seien Fragen der Patientensteuerung und der Wartezeiten auf Arzttermine. Das habe nichts mit der Grundstruktur der Krankenversicherung zu tun.
Merz hatte über eine ungerechte Behandlung gesetzlich Versicherter in Arztpraxen gesprochen und damit eine Debatte ausgelöst. Der Kanzler sagte, er sei zu Änderungen bereit, führte aber keine Details aus.
Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
