Bab al-Mandab
Huthi-Miliz: Sechs Schiffe zur Umkehr gezwungen

Die Drohung der proiranischen Huthi-Miliz, eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien durchzusetzen, hat offenbar erste Schiffe zur Umkehr bewegt.

    Das DLF-Nachrichtenlogo: Eine Kugel in zwei unterschiedlichen Blautönen, die einen Schattenstreifen auf einen blauen Hintergrund wirft. Darunter steht in weißer Schrift "Die Nachrichten".
    Zu dieser Meldung liegt uns noch kein Bildmaterial vor. (Deutschlandradio)
    Wie die Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf die Miliz meldet, haben in den vergangenen Stunden sechs Handelsschiffe abgedreht und ihre geplante Route verlassen. Internationale Reedereien mieden demnach die Meerenge Bab al-Mandab. Die dortige Zufahrt zum Suez-Kanal zählt zusammen mit der Straße von Hormus zu den wichtigsten Seewegen für den weltweiten Handel.
    US-Präsident Trump drohte den Huthi mit schweren Angriffen. Die USA seien bereits in der Vergangenheit hart gegen die Miliz vorgegangen und würden dies, wenn nötig, wieder tun, sagte Trump während eines Treffens mit Libanons Präsident Aoun im Weißen Haus.
    Die Huthi kontrollieren im Jemen vor allem den Norden und weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer.
    Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.