Konten und Fahrzeuge
Iran beschlagnahmt Eigentum und Vermögen von sogenannten "Staatsfeinden"

Die iranische Justiz hat Vermögen und Eigentum von rund 400 Menschen beschlagnahmt, die sie als Staatsfeinde bezeichnet.

    Polizisten gehen in Teheran auf dem Platz der Islamischen Revolution vor einem riesigen Banner mit der iranischen Flagge vorbei.
    Sicherheitskräfte in Teheran (AP / dpa / Vahid Salemi)
    Insgesamt sei ihnen der Zugriff auf 2.191 Konten und 39 Fahrzeuge entzogen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Justiz teilte mit, die Betroffenen hätten mit konterrevolutionären Kräften kooperiert. Zu den Identitäten gibt es keine genauen Angaben, Tasnim gab jedoch an, es seien auch Journalisten betroffen, die für Exil-Portale arbeiteten, sowie Aktivisten und - Zitat - verräterische Persönlichkeiten im Ausland. Vergangene Woche hatten iranische Medien über ein neues Onlineportal zur Meldung angeblicher Kritiker im Ausland berichtet.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.