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Gazakrieg
Israelische NGOs bezeichnen Vorgehen im Gazastreifen als "Genozid"

Zwei israelische Menschenrechtsorganisationen haben schwere Vorwürfe gegen Israel wegen des Einsatzes im Gazastreifen erhoben.

    Das Foto zeigt Männer in Gaza-Stadt, die einen Leichnam in einem Sack tragen.
    Zwei Organisationen aus Israel werfen dem Land "Genozid" vor. (AFP / BASHAR TALEB)
    Die Organisationen B'Tselem und Ärzte für Menschenrechte Israel sagten in Jerusalem, Israel begehe Völkermord an den Palästinensern. Es sei wichtig, die Dinge beim Namen zu nennen und eine Antwort darauf zu finden. Die NGOs stellten jeweils Berichte zu Israels Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung in Gaza vor. B'Tselem spricht darin unter anderem von einer koordinierten Aktion, um die palästinensische Gesellschaft im Gazastreifen zu zerstören.
    Die israelische Armee kämpft seit dem Überfall vom 7. Oktober 2023 gegen die Hamas. Bei den Angriffen im Gazastreifen wurden nach palästinensischen Angaben rund 60.000 Menschen getötet. Große Teile des Küstengebiets sind zerstört. Die humanitäre Lage ist verheerend.
    Diese Nachricht wurde am 28.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.