
Jede Nacht sollten 30 bis 40 ausgeschaltet werden, sagte er in einem Podcast. Das beziehe sich nicht nur auf diejenigen Palästinenser, die eine unmittelbare Gefahr bedeuteten. Es gebe in Gaza Menschen, "die es nicht verdient haben, zu leben". Sie sollten nicht am Leben sein. Sie seien nicht einmal Menschen. Der Rechtsextremist sprach sich auch für Massenvertreibungen aus. Der Gazastreifen sollte Israel gehören. Den Rückgang israelischer Angriffe in dem palästinensischen Gebiet bezeichnete Ben-Gvir als Fehler. Es sei kein Geheimnis, dass er hier eine andere Meinung habe als Ministerpräsident Netanjahu.
Ben-Gvir äußerte sich in einem Gespräch mit der früheren Geisel Rom Braslavski. Braslavski war nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 verschleppt worden. Ben-Gvir, der als Minister für die Polizei und die Gefängnisse des Landes zuständig ist, gehört heute zu den einflussreichsten Politikern in Israel. Immer wieder sorgt er national und international mit seinen Äußerungen für Fassungslosigkeit.
Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
