Rede vor der UNO
Jordaniens König bezeichnet Israel als "regionale Bedrohung"

Jordaniens König Abdullah II. hat Israel schwere Verstöße gegen internationales Recht vorgeworfen.

    Jordaniens König Abdullah II. spricht bei der UNO-Generaldebatte in New York.
    Jordaniens König Abdullah II. spricht bei der UNO-Generaldebatte in New York. (AFP / TIMOTHY A. CLARY)
    In seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung bezeichnete der Monarch Israels Vorgehen im Gazastreifen und im Westjordanland als einen Versuch, die palästinensische Präsenz auszulöschen. Gaza sei eine der weltweit längsten Besatzungen, was die Frage nach dem Wert des Völkerrechts aufwerfe. König Abdullah warnte vor einem expansiven Streben Israels, das seine Nachbarn bedrohe.
    Jordanien schloss 1994 einen Friedensvertrag mit Israel und fordert seit Langem die Gründung eines palästinensischen Staates, um den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.