Medien
Journalistengewerkschaft weist Aussagen von Kulturstaatsminister Weimer zur Privatisierung des ZDF zurück

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Äußerungen von Kulturstaatsminister Weimer zu einem Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zurückgewiesen.

    Mika Beuster lächelt in die Kamera.
    Der DJV-Vorsitzende Mika Beuster (picture alliance/Eibner-Pressefoto/Socher)
    Der DJV-Vorsitzende Beuster warnte davor, eine Zusammenlegung von ARD-Anstalten sowie eine Privatisierung des ZDF auch nur als Gedankenspiel in Betracht zu ziehen. Das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem mit ARD und ZDF habe sich bewährt. Ideen zu einem Umbau mit der Abrissbirne kenne man bisher nur von der AfD, betonte Beuster. Über die konkrete Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müssten ohnehin die Bundesländer und ihre Parlamente entscheiden.
    Weimer hatte laut einem Bericht der Katholischen Nachrichten-Agentur auf einer Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung das System aus ARD und ZDF in Frage gestellt.
    Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.