Kosovo
KFOR will Präsenz an zwei Schlüsselpositionen zurückfahren

Die NATO-Schutztruppe für das Kosovo, KFOR, hat angekündigt, ihre Präsenz an zwei Schlüsselpositionen zurückzufahren.

    Soldaten der NATO-geführten KFOR-Truppe gehen über eine Straße, die von einem Lastwagen blockiert ist.
    Soldaten der NATO-geführten KFOR-Truppe bei einer Straßenkontrolle (Archivbild) (AFP / ARMEND NIMANI)
    Zur Begründung führte sie unter anderem eine verbesserte Sicherheitslage am serbischen Kloster Visoki Decani an. Künftig sollten kosovarische Polizisten in die dortige "Sicherheitsarchitektur" integriert werden, hieß es. Bei der ständigen Truppenpräsenz an einer Brücke in der zwischen Serben und Kosovo-Albanern geteilten Stadt Mitrovica soll es demzufolge einen Übergang geben.
    Die KFOR-Mission im Kosovo, die rund 4.600 Soldaten umfasst, läuft seit 1999. Auch die Bundeswehr ist beteiligt. Ziel ist es, ein sicheres Umfeld für den Aufbau einer zivilen Friedensordnung zu schaffen sowie die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu garantieren.
    Das Kosovo hatte im Jahr 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Belgrad erkennt das allerdings nicht an.
    Diese Nachricht wurde am 10.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.