
Der SPD-Covorsitzende sagte in Berlin, die Regierung in Madrid habe in der spanischen Exklave Ceuta entschlossen gehandelt. Statt Solidarität in der EU zu zeigen, würden jetzt Migranten instrumentalisiert in dem Versuch, Europa zu spalten. Klingbeil bezog sich dabei auf Forderungen aus der EU, Spanien aus dem Schengen-Abkommen auszuschließen.
Der CSU-Europapolitiker Weber forderte als Reaktion mehr Befugnisse für die EU-Grenzschutzagentur Frontex. Im Sender RTL hielt er dem sozialistischen Regierungschef Spaniens, Sánchez, vor, einen unkontrollierten Zustand in Ceuta zugelassen zu haben.
Sánchez hatte zuvor Kritik zurückgewiesen und klargestellt, dass Ceuta nicht zum Schengen-Raum gehöre. Migranten könnten von dort weder nach Spanien noch in andere EU-Länder weiterreisen.
Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
