Kultur
Kölner Bühnen nach 14 Jahren Sanierung wiedereröffnet

Die Kölner Oper und das Schauspielhaus sind am Abend mit einem Festakt wiedereröffnet worden. Damit geht eine 14 Jahre währende Sanierung zuende, die deutlich länger dauerte und viel teurer wurde als gedacht. Opern-Intendant Mulders sprach von einem "irren Moment", mit dem so mancher schon nicht mehr gerechnet habe.

    Der Chor der Oper Köln singt in bunten Kostümen auf der Bühne.
    Festakt zur Wiedereröffnung von Kölner Oper und Schauspielhaus (Thomas Banneyer / dpa / Thomas Banneyer)
    Anwesend bei der Festgala waren auch Oberbürgermeister Burmester, der sich erneut im Namen der Stadt für die Verzögerungen entschuldigte, Schauspiel-Chef Voges und die Kulturministerin von Nordrhein-Westfalen, Brandes. Sie sagte, es sei ein guter Tag für Köln und für Nordrhein-Westfalen.
    Die Oper und das Schauspielhaus in Köln stammen von 1957 beziehungsweise 1962. Sie wurden seit 2012 saniert - die reinen Baukosten summierten sich am Ende auf rund 800 Millionen Euro. Während die Bauarbeiten liefen, wurde der Betrieb in Ausweich-Spielstätten fortgeführt.
    Bereits am Wochenende konnten die Kölner sich bei einem Bürgerfest und bei Führungen durch das Opernhaus ein Bild von den sanierten Gebäuden machen, die nun auch über die neueste Bühnentechnik verfügen.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.