
Dadurch sollen Energienetze, Kraftwerke oder die Wasserversorgung künftig besser geschützt werden. Zuständige Unternehmen oder auch Krankenhäuser werden beispielsweise verpflichtet, strengere Sicherheitskonzepte und Notfallpläne zu erarbeiten. Durch das Kritis-Dachgesetz gibt es erstmals einen bundesweit einheitlichen Rahmen für den physischen Schutz wichtiger Versorgungsanlagen.
Aus der Opposition kam Kritik an dem Gesetz. Der Grünen-Politiker von Notz nannte die beschlossenen Vorgaben unzureichend. Der AfD-Abgeordnete Raue warf der Regierung vor, die staatliche Kontrolle ausweiten zu wollen. Der Linken-Politiker Köstering unterstellte Innenminister Dobrindt, sich nach dem Anschlag auf eine Stromleitung in Berlin inszenieren zu wollen.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
