Geplante Vergesellschaftung
Linken-Chef Pantisano stellt sich gegen Gewinnerzielung mit Mieten

In der Debatte über eine Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen hat sich der Vorsitzende der Linkspartei, Pantisano, gegen die Gewinnerzielung mit Mieten ausgesprochen.

    Pantisano schaut zur Seite. Hinter ihm ist eine Wand mit Parteilogos zu sehen.
    Luigi Pantisano, Vorsitzende der Linkspartei, bei einer Pressekonferenz (picture alliance / photothek.de / Thomas Koehler)
    Erträge aus Wohnungen seien für den Erhalt und bei Genossenschaften auch zur Schaffung neuer Wohnungen gedacht, sagte Pantisano im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Seine Idee sei nicht, dass mit Wohnraum Geld verdient oder spekuliert werden sollte. Er bemängelte, dass das Wohnungsunternehmen Vonovia Milliarden ausschütte und Mieter in verschimmelten Wohnungen lebten. Zudem erklärte Pantisano, dass auch andere Dinge des Gemeinwohls vergesellschaftet werden sollten. Als Beispiele nannte er Energie, Mobilität und Wasser.
    In Berlin hatten sich Linke, Grüne und SPD in Sondierungen auf die Vergesellschaftung von großen Immobilienkonzernen ab 10.000 Wohnungen geeinigt.
    Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.