
Die internationale Gemeinschaft dürfe den beschämenden Zustand in Gaza nicht nur passiv betrachten, betonte er. Einige würden sich zwar eines angeblichen Friedens rühmen. Doch in der Realität seien die Korridore für humanitäre Hilfslieferungen noch nicht für eine Sekunde wieder geöffnet worden. Kurz zuvor hatte sich US-Präsident Trump vor der Vollversammlung als Friedensstifter im Gaza-Krieg präsentiert. Seit Oktober gilt im Gaza-Krieg zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas eigentlich eine Waffenruhe. Es gibt aber immer wieder tödliche Angriffe.
Jordaniens König Abdullah II. stellte Israel in seiner Rede als regionale Gefahr dar. Das expansive Streben des Landes bedrohe seine Nachbarn. Israels Vorgehen im Gazastreifen und im Westjordanland bezeichnete er als Versuch, die palästinensische Präsenz auszulöschen. Jordanien und Israel sind vergleichsweise enge Partner in der Region. Sie schlossen 1994 einen Friedensvertrag.
Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
