
Auch künftig könne wettbewerbsfähiger Stahl "in Deutschland und vor allem hier im Saarland" hergestellt werden, sagte der CDU-Chef. Merz betonte darüber hinaus, dass Unternehmen bei Energiekosten weiter entlastet werden müssten. Für die Herstellung von grünem Stahl sind neben Wasserstoff auch große Mengen an Strom nötig.
In Dillingen setzt die Stahl Holding Saar eines der größten Dekarbonisierungsprojekte Europas um, nach eigenen Angaben das größte Europas. Ab 2028/2029 soll hier grüner Stahl produziert werden. Statt mit Koks soll dann umweltfreundlicher Wasserstoff für die Produktion eingesetzt werden. Damit könnte das Saarland künftig rund fünf Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. An zwei Standorten, in Dillingen und Völklingen, sollen rund 120 neue Gebäude und eine Direktreduktionsanlage entstehen, die künftig den Hochofen ersetzen wird. Momentan befindet sich das Gelände noch im Bau.
Am Rande der Veranstaltung wurde auch die Beteiligung der Holding an dem DeepTech-Unternehmen Y-SIC bekanntgegeben. Am Standort in Dillingen soll künftig industriell Siliziumkarbid hergestellt werden. Dies wird unter anderem für Solarkraftwerke oder KI-Rechenzentren benötigt.
Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




