Dschihadisten-Angriff
Mindestens zehn Soldaten in Mali getötet

Bei einem Angriff von Dschihadisten auf einen Militärstützpunkt in Mali sind nach Angaben aus Armeekreisen mindestens zehn Soldaten getötet worden.

    Ein Kämpfer der Befreiungsfront von Azawad (FLA) steht am 17. Mai 2026 vor dem zerstörten Gebäude der Regionalen Pädagogischen Hochschule in Kidal im Norden Malis.
    Schwere Kämpfe in Mali (Symbolbild) (picture alliance / Hans Lucas / Samir Maouche)
    Der Stützpunkt in San im Zentrum des westafrikanischen Landes wurde demnach von den Angreifern vorübergehend besetzt. Zu dem Anschlag bekannte sich eine der Terrorgorganisation Al-Kaida nahestehende Gruppe.
    In Mali gibt es seit Jahren immer wieder Gewalt durch Islamistengruppen. Seit zwei Militärputschen in den Jahren 2020 und 2021 wird das Land von einer Junta regiert. Diese beendete die Zusammenarbeit mit Frankreich und anderen westlichen Partnern und setzt im Kampf gegen die Aufständischen vor allem auf russische Unterstützung.
    Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.