Pegelstände
Ministerpräsident Magyar: Ungarn will Donau-Wasserstand zur Kühlung von Atomkraftwerk anheben

Der ungarische Ministerpräsident Magyar hat angekündigt, den wegen der Trockenheit niedrigen Donau-Wasserstand künstlich anzuheben.

    Ungarns Regierungschef Peter Magyar steht in einer Pressekonferenz vor einer EU-Flagge.
    Ungarns Regierungschef Peter Magyar (picture alliance / Anadolu / Salih Okuroglu)
    Das teilte er auf Facebook mit. Hintergrund ist, dass im einzigen Atomkraftwerk des Landes, Paks, aufgrund des fehlenden Kühlwassers aktuell nur zwei von acht Turbinen betrieben werden können.
    Das daraus resultierende Stromversorgungsproblem soll jetzt durch den Bau einer sogenannten Sohlschwelle gelöst werden. Der Wasserstand könne durch das Aufstauen um bis zu einen Meter angehoben werden, so der Ministerpräsident. Das Kernkraftwerk soll demnach in wenigen Wochen wieder in den Normalbetrieb übergehen. Die Arbeiten sollen umgerechnet gut 16 Millionen Euro kosten.
    Diese Nachricht wurde am 12.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.