
Im Sommer hatten innerhalb kürzester Zeit Zehntausende Migranten von Marokko aus Ceuta erreicht.
Innenkommissar Brunner legte einen Fünf-Punkte-Plan vor. Darin ist unter anderem vorgesehen, die Zusammenarbeit mit Staaten wie Marokko oder Libyen zu intensivieren und die Grenzschutztruppe Frontex besser auszustatten. Außerdem sollen Überwachungssysteme ausgebaut werden, um schneller auf Inhalte in Sozialen Medien zu reagieren, die Migrationsbewegungen auslösen können. Brunner sagte, die EU müsse selbst entscheiden, wer einreisen dürfe und nicht die Schleuser und Menschenhändler.
Mit dem Fünf-Punkte-Plan befassen sich die Justiz- und Innenminister der EU am Donnerstag und Freitag in Luxemburg.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
