Bildungsstudie
OECD beklagt Lehrermangel in Deutschland

Das deutsche Bildungssystem zeigt laut einer internationalen Vergleichsstudie der OECD Fortschritte, aber auch Schwächen.

    Eine Szene aus einem Klassenraum. Ein Lehrer steht vor einer Tafel und hält ein Buch in den Händen. Vor ihm sind Schüler. Eine Hand, die sich meldet, ist im Vordergrund.
    Eine OECD-Studie beklagt Lehrermangel in Deutschland. (imago / photothek / Thomas Imo)
    Demnach zahlen Staat und private Träger jährlich pro Kind, Schüler und Student umgerechnet rund 14.500 Euro und damit mehr als der OECD-Durchschnitt. Gemessen an der Wirtschaftsleistung sind die Bildungsausgaben aber vergleichsweise niedrig. Stark aufgestellt sieht der Bericht Deutschland bei der beruflichen Bildung, hier würden erhebliche Mittel investiert. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Untersuchung auf den Lehrkräftemangel, der in vielen Ländern ein Problem sei. Die OECD bemängelt etwa für Deutschland hohe Ausfallzeiten an Schulen und ein relativ altes Kollegium.
    Die jetzige OECD-Studie beleuchtet nicht Testergebnisse, sondern die Rahmenbedingungen für Bildung. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat 38 Mitgliedstaaten.
    Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.