Vermögensverteilung
Ostbeauftragte fordert Länder-Ausgleich bei Erbschaftsteuer

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Kaiser, fordert bei den Einnahmen aus der Erbschaftssteuer einen finanziellen Ausgleich zwischen den Bundesländern mit hohem und niedrigem Aufkommen.

    Auf ein Blatt wurde Testament geschrieben, die Mine des Kugelschreibers sind zu erkennen.
    Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es große Unterschiede beim Vererben. (Jens Büttner / dpa-Zentralbild / dpa)
    Hintergrund sind Zahlen des Statistischen Bundesamts, wonach im vergangenen Jahr 95 Prozent des Gesamtwerts der steuerlich berücksichtigten Vermögensübertragungen auf westliche Länder entfielen. Demnach waren dies insgesamt 142,5 Milliarden Euro, während die Summe in den östlichen Ländern und Berlin mit acht Milliarden beziffert wurde. In einem Gastbeitrag für die "Rheinische Post" schrieb die Ostbeauftragte, es dürften nicht nur vor allem diejenigen Bundesländer profitieren, in denen das Erbschaftssteuer-Aufkommen besonders hoch sei.
    So finanzierten die Länder Schulen, Hochschulen, Infrastruktur und Bedingungen für wirtschaftliche Entwicklung.
    Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.