Frankreich-Reise
Papst Leo ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen

Zum Abschluss seines Frankreichbesuchs hat Papst Leo die Europäer eindringlich zu neuen Friedensanstrengungen aufgerufen.

    Papst Leo XIV bei einer Rede in Frankreich neben Präsident Macron
    Papst Leo XIV bei einer Rede in Frankreich (picture alliance / SIPA / Grzegorz Galazka)
    Es sei notwendig, Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben, sagte der Papst bei einer Rede in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein -Zitat- "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert". 
    Das Streben nach Frieden in Europa und weltweit sei nicht naiv, sondern bedürfe kreativer Anstrengungen, sagte der Papst. Dabei müssten sich die Staaten vor der Illusion der Wiederaufrüstung hüten, betonte er.
    Der französische Präsident hatte ursprünglich sämtliche EU-Staats- und Regierungschefs nach Metz eingeladen. Letztlich waren nur Monaco und Luxemburg durch ihre Staatschefs vertreten. Aus Deutschland nahm die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger teil. 
    Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.