
Wie das Innenministerium unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse mitteilte, errang die Partei PAM 97 von 395 Sitzen im Parlament. Auf Platz zwei lag die Partei RNI des bisherigen Regierungschefs Akhannouch, die rechtsgerichtete Istiqlal-Partei wurde dritter. In dem Königreich hatten sich Kandidaten aus fast 30 Parteien um die 395 Sitze beworben. Nach Angaben der Behörden war die Wahlbeteiligung mit 38 Prozent so niedrig wie seit 20 Jahren nicht. Zentrale Themen im Wahlkampf waren die soziale Ungleichheit, hohe Preise und die Jugendarbeitslosigkeit.
Das Parlament des nordafrikanischen Lands verfügt über eingeschränkte Gesetzgebungsbefugnisse. Faktisch liegt die Macht bei König Mohammed dem Sechsten und seinem Umfeld.
Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
