Ökonom zu Pflegereform: Kurzfristig stabil, langfristig überfordert

Der Gesundheitsökonom Friedrich Breyer hält die geplante Pflegereform für geeignet, die Finanzlage kurzfristig zu stabilisieren. Die eigentlichen Herausforderungen löse sie jedoch nicht. Vor allem für die Zeit nach 2040 brauche es neue Ansätze.

Kaess, Christiane |
Ein Pfleger beugt sich hinunter zu einer Frau mit grauen Haaren, die man von hinten sieht und welche in einem Rollstuhl sitzt.
Die Zahl der Pflegebedürftigen mit Leistungsanspruch hat sich laut Gesundheitsökonom Friedrich Breyer seit 2016 mehr als verdoppelt – von 2,7 auf rund sechs Millionen (picture alliance / SZ Photo / Stephan Rumpf)