Sozialreformen
Prien (CDU) offen für Änderungen bei Plänen für Elterngeld

Bundesfamilienministerin Prien stellt Nachjustierungen beim Elterngeld in Aussicht.

    Eine Familie geht mit einem Kinderwagen spazieren.
    Bundesfamilienministerin Prien will die Reform des Elterngelds offenbar noch einmal prüfen. (picture alliance / dpa / APA / Helmut Fohringer)
    Die CDU-Politikerin sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, sie plädiere nach den Debatten des Sommers dafür, dass man sich noch mal zusammensetze und schaue, ob die Sparmaßnahmen bei der Sozialleistung in diesem Umfang zielführend und gerechtfertigt seien. So sei sie etwa auch offen dafür, die Elterngeld-Monate doch nicht von 14 auf 12 Monate zu kürzen. Auch die Aufteilung der Elterngeldmonate zwischen den Partnern könnte sich nach Angaben der Familienministerin noch ändern.
    Nach den bisherigen Plänen wären für jeden Elternteil je drei Monate Elterngeld reserviert. Sechs weitere Monate können sich die Partner untereinander aufteilen. Wenn also nur einer von beiden eine Elternzeit antritt, gäbe es maximal neun Monate staatliche Unterstützung.
    Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.